Freie Berichte

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Zum Thema Zuchttauglichkeit


Zum Thema Zuchttauglichkeit

Es gibt ja immer Streitigkeiten, Debatten und viele dumme Äußerungen in den „sozialen Medien“, oder auf Rassehundeausstellungen bei den verschiedensten Vereinen. Zum Einen möchte man sich wichtig Erscheinen lassen, mit angeblich neuesten Informationen bestückt, zum Anderen möchte man neu „Erfahrenes“ wieder geben, den neusten Klatsch weiter verbreiten – das Ziel ist meist egoistischer Natur: Ich weiß was – muss ich Euch erzählen! Nun ja, in der Hundewelt nichts Neues, das gibt es, seit es Vereine gibt. Schade ist nur, wenn es um Mitglieder im gleichen Verein geht, über die man herzieht! Anstatt an der Basis, sprich direkt mit den Betroffenen, oder dem zuständigen Funktionär (dafür sind sie ja auch da) zu reden, wird einfach weiter geplappert, nachgeplappert, werden Gerüchte vermehrt, usw. usw.! Die Thematik Zuchttauglichkeit bei Hunden scheint momentan so ein aktuelles Thema zu sein: Wir wissen ja, dass es immer wieder Hundebesitzer gibt, die versuchen (und bei manchen Hundevereinen gibt es das ja) ihren Rüden / Hündin bei einem Tierarzt zuchttauglich schreiben zu lassen. Eine Thematik, die die URCI konsequent ablehnt, da ja der Tierarzt seltenst eine Ahnung von der Rassekenntnis des jeweiligen Standards hat (jetzt kommen gleich wieder die tollen bissigen Kommentare, wenn das Gelesen wird)!! Beispiele von solchen ZTP`s kennen wir zuhaufst: Franz. Bulldogge hat Vorbiss – keine ZTP da keine Schere, Havaneser misst 45 cm Länge (von der Schnauze bis zur Schwanzspitze gemessen), Pudel mit korrektem (obB) Haarkleid, usw. usw. Hier könnten wir aus jahrzehntelanger Erfahrung jede Menge Geschichten belegen, die haarsträubend sind, jedoch wissen wir auch: der Tierarzt ist eben kein Zuchtwart, der sich mit Hunderassen und deren Standards beschäftigen muss – er ist für die Gesundheit der Tiere zuständig und kann bestenfalls Gesundheitszeugnisse ausstellen. Anders sieht die Sache bei Zuchtwarten aus: ER/SIE kann eingeschränkte, oder  uneingeschränkte Zuchttauglichkeiten aussprechen, oder sie auch komplett ablehnen. Letzteres wird dann meistens mit einer Kündigung zum Verein enden, und der/die betroffene Person geht zu einem Verein, wo es „Gefälligkeitsgutachten“ gibt, oder man zu einem Tierarzt zur ZTP gehen kann.  Bei den eingeschränkten, oder zu einem Probewurf zugelassenen ZTP`s wird es dann weitaus interessanter, denn das sind „Informationen“ – die „Fälle“ die für die Gerüchteküche hoch interessant sind. Die kann man Verbreiten, Ausschlachten! Einerseits von missliebigen Konkurrenten, aber auch andererseits von den Betroffenen, die nun angeben möchten: Atsch -  ich habe eine ZTP (natürlich wird von eingeschränkt oder einmalig Probewurf nicht geredet), jetzt kann man mit geschwellter Brust den Neidern einen vor den „Latz“ hauen!  Ein gefundenes Fressen für „Facebook“ und seine unzähligen Foren! Übertreiben es dann Einige, fliegen sie aus einem Forum raus, gründen ein Eigenes, oder schmieren woanders weiter! Der wahre Grund für manche, bestimmte Vorgänge, für weitsichtiges Handeln, für kontrolliertes Führen in Zuchtdingen, usw. ist uninteressant, da der Horizont halt doch sehr beschränkt oder auch sehr eingeschränkt ist. Schade nur, dass es „Hundezüchter“ gibt, die überall nur Konkurrenz sehen, die nur Neider sind und Neider haben und sich auf Dieses Niveau herab begeben! Aber: Sich Wichtig machen, Gerüchte verbreiten – im Gesprächsstoff allwissend zu Erscheinen – ist allemal wichtiger, als  Offen und ehrlich seine Meinung zu vertreten, oder mit den/dem Betroffenen ein Gespräch zu suchen, um sich wirklich aus erster Hand zu informieren! ! Es leben die „Sozialen Medien“! Wie langweilig wäre doch das Leben ohne Facebook! Schade! 
Anhang: Natürlich wird nach diesem Bericht das Gehetze wieder weiter gehen - wie das Leben auch -
Das wirklich Traurige daran ist: Manche ansonsten Unbeteiligte lassen sich mit reinreißen!

Über selbsternannte "Schein-Dachverbände"


Über selbsternannte "Schein-Dachverbände"
Leider muss ich, weil es ja immer wieder Null Ahnung gibt, zu dem Thema: Was ist ein Verein - was ist ein Verband, was sind die Unterschiede, noch einmal einen älteren Artikel hier Einstellen:
Mal wieder neue Hundevereine Alle Jahre wieder, kommt das Christuskind......................
So ist das auch in den Jahren 2014/15/16 mal wieder mit neu gegründeten Hundevereinen (Manchmal nennen sie sich gleich Dachverband, sogar Internationaler Dachverband - doch von was?)! Das ist im Allgemeinen ja eigentlich positiv zu begrüßen, im Allgemeinen................! Wenn dann aber wieder einmal die heren Absichten, die dahinter stehen, dazu führen, dass wieder eigene Süppchen gekocht werden, sprich in die Taschen der neuen Funktionäre, auf Kosten der Mitglieder und Aussteller gewirtschaftet wird, ist das umso bedauerlicher und verwerflicher! Nicht nur, dass gescheiterte Funktionäre aus Hunde- Vereinen (ohne Verband), ohne Aubildung zum Zuchtwart und Zuchtrichter ernannt wurden und so über kurz und lang, sowieso ein Scheitern vorauszusehen war (Beispiel HUBU, DFF, FRZ, etc. etc)., nein - man war ja mal "Etwas" (wenn auch weder National und schon gar nicht International anerkannt) - man muss wieder was sein!Aber anstatt endlich einmal richtig Nägel mit Köpfen zu machen, wird der gleiche Mist wieder von vorne verzapft: Es wird eine Verein gegründet, ordnungsgemäß noch eingetragen, das war`s dann schon mit der Legalität, dies ist ja auch relativ einfach in Deutschland! Nun kommt wieder die Grauzone: Noch nicht richtig eingetragen, schon wird wieder eine Hundeausstellung organisiert und propagandiert! Ohne verbandsausgebildete Richter, Zuchtwarte etc. ohne Dachverband - aber gleich mit Vergabe des CACIB! Man nennt sich am Besten gleich selbst Internationaler Dachverband, eintragen lassen kann man heutzutage ja Alles, doch International von was - vielleicht sind ja die Einzel-Mitglieder im Besitz von Internationalen Hunderassen, oder wie bei einem anderen selbsternannten "Dachverband": Ein Auslandsmitglied steht "Pate" (für diese Geburt?) für die Ausstellung.....? Die Verarsche wird doch gleich mit der ersten Bekanntmachung der angeblichen Rassehundeausstellung versucht zu legalisieren! Pfui Teufel - nichts gelernt aus den Fehlern der Vergangenheit - es wird weiter beschissen! Mir tun nur die Hundebesitzer leid - die in Unwissenheit wieder einmal darauf reinfallen! Jedes Gericht in Deutschland, würde Klage auf Schadensersatz zulassen, wenn ein Aussteller dagegen gerichtlich vorgehen würde! Ärger und Enttäuschung sind vorprogrammiert! Schade für Aufwand, Zeit und Nerven - sowie das unnötig ausgegebene Geld! Facit: 
Ein reeller Dachverband sorgt für zusätzliches Controlling und reelles Regelwerk! 
Beispiel im Fussball: 
Bayern München = eigenständiger deutscher Verein, ist dem DFB (Deutscher Fussball Bund) als Nationaler Verband angeschlossen. Der DFB wiederum ist der UEFA, als Internationaler Europäischer Verband angeschlossen! 
Der Nationale Verband sorgt für Nationale Meisterschaften (im Herkunftsland = in Deutschland DM), der Internationale Verband für Internationale Meisterschaften (WM, EM). 
Wenn ich mich nun International nenne, muss ich auch International tätig sein.
Wenn ich mich nun auch noch Verband nenne, muss ich national eingetragene Vereine als Mitglieder haben. Das hat aber mit der Eigenständigkeit der einzelnen Vereine nichts zu tun! Die verliert kein Verein! Jeder hat und wählt seine eigene Vorstandschaft. Betreut seine eigenen Mitglieder, veranstaltet vereinsintern Seminare, Clubabende, Treffen, etc. etc.
Beispiel: 
Bayern München wählt seinen Vorstand selbst, kauft und bezahlt seine eigenen Spieler, betreut Mitglieder, macht seine eigenen (auf nationaler Basis) Veranstaltungen, Feste, Mitglieder-versammlungen, etc. etc.
Im Vergleich zur momentanen Situation im Deutschen Hundewesen, wäre es so, als würde jetzt der FC Bayern München, oder Borussia Dortmund, usw. seine eigene Deutsche Fussballmeisterschaft austragen - kann man sich das Vorstellen?
 Quelle: URCI e.V.

Es lichtet sich langsam in der Hundevereins – Szene

Es lichtet sich langsam in der Hundevereins – Szene
Die gesetzlichen Vorgaben und Verordnungen geben, wenn auch langsam, Aussicht auf Hoffnung zur Einsicht bei den deutschen Hundezüchtern: Wird allein schon der Sachkenntnisnachweis zur Pflicht zum Züchten, immer mehr durch die örtlichen Behörden überprüft, was ja seltenst von kleinen Hundevereinen angeboten werden kann, so ist auch eine stete Informationspflicht der Vereine an ihre Mitglieder unausweichlich verpflichtend! Denn die Verordnungsflut an die Tierhalter muss stetig informell an Züchter weiter gegeben werden, wenn man nicht mit dem Gesetz in Konflikt geraten möchte! Hierzu reichen natürlich bloße Hundeausstellungen nicht aus, was ja mehrheitlich von deutschen Hundevereinen als alleinige „Vereinsaufgabe“ für seine Mitglieder angesehen wird! Anstatt seine Züchter zu unterstützen, mit Hilfe gut ausgebildeten Funktionären (Zuchtwarten), die auch wirklich Ahnung von der Materie haben, werden immer noch ernannte und nicht geprüfte (nie gezüchtet, weder schriftliche noch praktische Prüfung), dem Vereinsvorstand nahe stehende Personen auf unerfahrene und blauäugige Anfänger losgelassen. Diese wissen noch nicht einmal aus wie viel Zähnen ein Welpen – oder Erwachsenen Hundegebiss besteht, geschweige denn, wie viel Wirbel ein Hund hat! Vom Rassestandard der von ihnen zuchttauglich geschrieben Hunde ganz einfach zu schweigen! Die nun geplanten Gesetzesvorlagen für Hundevereine und ihre Funktionäre geben Grund zum Anlass der Hoffnung, dass es zukünftig Überprüfungen für Funktionärswesen in der Hundezucht geben wird, in der insbesondere Zuchtwarte und Zuchtrichter im Fokus stehen und auf ihre Ausbildung“ und Qualifikation, Rede und Antwort stehen müssen. Geprüft werden sollen zukünftig auch Hundezuchtvereine, die nie Informationsabende, oder ähnlich weiterbildende Maßnahmen zur Wirbeltierzucht anbieten. Hier soll ein weiterer Riegel des Wirbeltierzuchtmissbrauchs vorgeschoben werden und als strafbare Handlung strafrechtlich verfolgt werden. Die URCI e.V. begrüßt solche Maßnahmen und weist auch auf die in der Schweiz bereits erfolgten Gesetzesvorlagen für Züchter und Hundebesitzer, die in Deutschland als Vorbild dienen sollen! Ein Vereinssterben in der Hundeszene wird somit unausweichlich bleiben, sollten alle diese vorgeschlagenen Gesetzesverordnungen durchgesetzt werden, denn wer möchte sich schon einen Eintrag im gesetzlichen Führungszeugnis nachsagen lassen??!! sche Tierschutzgesetz gibt deutliche Vorgaben zum Umgang mit Tieren, vom Verbot, einem Tier ohne vernünftigen Grund Schmerzen, Leiden oder Schäden zuzufügen (§1 TierSCHG), bis hin zur Sachkunde des Halters bzw. Betreuers. Mit der Prüfung nach § 11 Abs. 1 Nr. 8 f Tierschutzgesetz wird dies nun konsequent ausgedehnt auf diejenigen, die Hunde ausbilden oder die Hundehalter bei der Ausbildung anleiten. Selbsternannte Laien (= „Trainer“ ohne nachweisbare Sachkunde) und/oder Menschen, die tierschutzwidrige Methoden benutzen, sollen durch die Prüfung herausgefiltert werden.

Warum eigentlich Dachverband?


Warum braucht man eigentlich einen Dachverband?
Das ist eine Frage, über die sich viele Vereinsmitglieder eigentlich nicht recht im Klaren sind! Dass ein Dachverband (= Vereinigung von Vereinen unter einem Dach) eine wesentlich gewichtigere Sprache spricht, als ein einzelner Verein, ist ganz einfach am Beispiel des Fußballwesens erklärbar: Egal was ein einzelner Bundesligaverein (z.B. Borussia Dortmund, Bayern München) fordert, es ist der DFB als Dachverband (Deutsche Fussball Bund), der Änderungen, Regeln, aufstellt, bestimmt und durchsetzt! Der DFB hat in der BUNDESLIGA die rechtmäßige Befugnis, um Titel zu spielen oder sie zu vergeben, oder Nationale und Internationale Veranstaltungen durchzuführen, oder zu schützen. Sollte ein einzelner Verein irgendwelche Meisterschaften veranstalten, ist das immer eine Clubangelegenheit, ohne Nationalen oder Internationalen Wert! Auch juristisch, oder in der Politik, hat ein Verband eine anderes Durchsetzungsvermögen als ein einzelner Verein! Verbände bewegen, Vereine folgen bestenfalls den Trends. Sollte ein Verein aus einem Verband ausscheren oder einem Verband erst gar nicht angehören, hat er nicht die Legitimation, Internationale Veranstaltungen durchzuführen, sie werden auch nicht anerkannt! Nichts Anderes ist es bei den Hundevereinen ohne Dachverband! Ist ihr Hundeverein einem Dachverband angeschlossen? Hat dieser Dachverband eine ordentlich gewählte Vorstandschaft und eine öffentliche komplette Satzung? Wenn nicht, können Sie alle Anwartschaftskarten und Titel in den Papierkorb werfen!!! Borussia Dortmunf kann auch nicht eine Europa - oder Weltmeisterschaft im Fussball durch führen - das wäre lachhaft! Denken Sie einmal darüber nach.......

Neues Tierschutzgesetz seit August 2014, was hat sich geändert?


Neues Tierschutzgesetz seit August 2014, Was ist gut, was ist schlecht?

Seit dem 1. August 2014 gilt das neue, überarbeitete Tierschutzgesetz. Besonders der Paragraph 11 hat für Unruhe und Verwirrung unter Hundeausbildern gesorgt, denn diese müssen ab sofort ihre Sachkunde nachweisen. In den Online-Foren wird heftig und ebenso emotional darüber diskutiert – leider oft ohne das nötige Detailwissen. Ganz sachlich legt die Gesellschaft für Tiermedizin und Therapie (GTVMT) die Fakten auf den Tisch. Ein Überblick „Pro und Contra“:
Pro
  • Das Deutsche Tierschutzgesetz gibt deutliche Vorgaben zum Umgang mit Tieren, vom Verbot, einem Tier ohne vernünftigen Grund Schmerzen, Leiden oder Schäden zuzufügen (§1 TierSCHG), bis hin zur Sachkunde des Halters bzw. Betreuers. Mit der Prüfung nach § 11 Abs. 1 Nr. 8 f Tierschutzgesetz wird dies nun konsequent ausgedehnt auf diejenigen, die Hunde ausbilden oder die Hundehalter bei der Ausbildung anleiten. Selbsternannte Laien (= „Trainer“ ohne nachweisbare Sachkunde) und/oder Menschen, die tierschutzwidrige Methoden benutzen, sollen durch die Prüfung herausgefiltert werden.
  • Hundetrainer kann sich momentan jeder nennen, auch ohne jegliche Ausbildung. Offizielle Zertifizierungen, die durch Ausbildung und Prüfungen einen Qualitätsstandard sichern, stehen neben selbst gebastelten Zertifikaten, die wertlos sind. Deshalb ist es dringend notwendig, dass Hundetrainer ein Ausbildungsberuf wird, der mit einer Prüfung und einem staatlich anerkannten Zertifikat endet. Diese Änderung im Tierschutzgesetz kann den Weg dahin ebnen.
  • Ein Hundetrainer hat eine hohe Verantwortung, wenn er einen Hund und dessen Familie so schulen will, dass sich die Hund-Halter-Teams sowohl in der Öffentlichkeit rücksichtsvoll zeigen können, als auch in der Familie harmonieren und gleichzeitig die Bedürfnisse von Hund und Mensch berücksichtigt werden. Die aktuellen Probleme mit Wühltischwelpen und Hunden aus sogenannten „Tötungsstationen“, die gerade nicht auf den Menschen und das Leben in der Großstadt sozialisiert und habituiert sind, erfordern ganz besonders viel Können und Erfahrung.
  • „Trainer und Flüsterer“ in Fernsehbeiträgen arbeiten oft mit stark aversiven, also tierschutzwidrigen Methoden, die in Deutschland zum Teil explizit verboten sind. Hier erhoffen wir uns von der neuen Regelung dass diese Negativ-Vorbilder, die Gewalt am Hund zeigen, gestoppt werden können, da sie die Prüfung nicht bestehen dürften: Wer wirklich weiß, wie Lernen funktioniert, welchen Schaden Angst und Gewalt bei einem Lebewesen bewirken, der würde so mit keinem Lebewesen umgehen. Man würde sich neben Wissen im Übrigen auch Empathie wünschen.
Contra
  • Sach- und Fachkundige Hundeausbildung ist praktischer Tierschutz und sollte nicht auf die "Gewerblichen" beschränkt sein. Auch der „Trainer“, der unentgeldlich im Verein arbeitet, sollte wissen, wie Lernen – ohne Gewalt – funktioniert.
  • Eine Kurz-Prüfung ist eine Momentaufnahme und kann eine mehrjährige Ausbildung nicht ersetzen, die bei dem riesigen Stoff eigentlich nötig ist. Aktuell kann ein Prüfling, der wenig weiß, Glück haben und bestehen und ein ganz erfahrener, guter Ausbilder kann Pech haben und durchfallen. Übergangsregelungen, die das verhindern könnten, gibt es nicht und so sind aktuell viele Personen einem erheblichen Stress ausgesetzt. Zudem stellt eine Prüfung gerade für Menschen, deren Schulzeit schon viele Jahre zurück liegt und die das Fakten-Lernen nicht mehr gewöhnt sind, einen erheblichen Stressfaktor da, den man eigentlich niemandem zumuten möchte.
  • Der Plan, eine bundesweit einheitliche und allgemein verbindliche Prüfung durchzuführen und die Modalitäten, zum Beispiel in Form einer Prüfungsordnung festzulegen, muss als gescheitert gelten. Die 12 Monate Vorbereitungszeit wurden von den meisten Ministerien nicht ausreichend genutzt, der Kontakt mit der Praxis nicht hinreichend gesucht, die Kommunikation mit allen Beteiligten vernachlässigt, so dass die durchführenden Behörden jetzt verunsichert sind und darüber ist auch der Verbraucher – Hundetrainer, Besitzer – verunsichert.
  • Sich jetzt abzeichnende unterschiedliche Prüfungskriterien, wie Ort, Ablauf, Länge der Prüfung, zwei, drei oder mehr Prüfer und die damit verbundenen Kosten, bringen die an sich längst fällige und wichtige Botschaft, die in der §11-Änderung steckt, leider in Misskredit.

Wie Züchter - Motivationsgedanken in Bezug auf Hundeausstellungen zu Nichte gemacht werden

  • Wie Züchter - Motivationsgedanken in Bezug auf Hundeausstellungen zu Nichte gemacht werden
  • Jeder Hundeverein, der Rassehundeausstellungen ausrichtet, ist zuerst einmal davon abhängig, inwiefern die eigenen Mitglieder bereit sind mitzuhelfen, um eine solche Veranstaltung durchzuführen und zum Zweiten, inwiefern die Mitglieder und Vereinszüchter auch bereit sind, selbst Auszustellen. Sollte hierbei die Bereitschaft des Meldens zu einer Ausstellung nachlassen, sei es ob man gerade alle Championate durch hat, Läufigkeitszeit, das Alter des Hundes gerade nicht passt, man hat einen oder mehrere Würfe zu Hause, oder ist in Erwartung eines Wurfes, versuchen patriotische Mitglieder, ihre Welpenkäufer zu motivieren, doch die eine oder andere Rassehundeausstellung des eigenen Verbandes zu besuchen. Dies hängt natürlich auch von dem Faktor ab, inwieweit die Verbindung zum Welpenkäufer anhält, wie die Betreuung auch nach dem Kauf besteht, oder auch, was die Entfernungen zum Ausstellungsort betrifft. Wer gute Überzeugungsarbeit leistet, wer dem Käufer nahe legt, sich aus richterlichem Munde anzuhören, was für ein tolles Exemplar sein Rassehund abgibt, dürfte wenig Probleme damit haben. Es gibt aber auch Züchter, die scheuen die Konkurrenz aus eigener Zucht und versuchen dies tunlichst zu vermeiden, noch schlimmer: wenn ein Hund aus eigener Zucht woanders eingedeckt wurde, oder als Deckrüde eingesetzt wurde und nun dieser „Halbnachwuchs“ aus eigener Blutlinie in Konkurrent zu einem selbst steht. Anstatt sich zu freuen, dass das eigene Züchterblut die Voraussetzung war, dass hier überhaupt der „Best of Show“ gestellt wurde, wird gerne Manipulation oder Absprache unter den Zuchtrichtern vermutet. Vor kurzem musste sich ein Züchter auf einer Dachverbandstagung den Vorwurf anhören, dass wenn seine Rasse gerichtet wird, immer ein Hund aus seiner Zucht vorne steht! Dass der Züchter, der seit über 25 Jahren, ein und dieselbe Rasse züchtet, somit aus dieser jahrzehntelangen Zucht auch jede menge Aussteller hervor gehen können, er seine Käufer bestens motiviert an Ausstellungen teilzunehmen und somit teils mehr als 2/3 der vorgestellten Hunde aus seiner Zucht kommen, oder abstammen, war ohne Belang für diese Vorwürfe. Dass somit auch die Chancen dieser Zuchtstätte (nicht der Züchter selbst!) auf dem Treppchen zu stehen, einen weitaus größeren mathematischen Faktor spielt, wurde ebenfalls geflissentlich überhört! Die Zuchtrichter in unserer URCI (im Gegensatz zu anderen Vereinen und Verbänden) dürfen weder Hunde aus eigener Zucht bewerten, noch im Ehrenring ausstellen! Hier hat er sich der Stimme zu enthalten! Aber allein die Tatsache, dass der Zuchtrichter im Ring steht, lässt den Spekulanten herum, Raum für Vermutungen und unbedachten Äußerungen, die Gift für das Ausstellungswesen sind! Desweiteren wissen die anderen anwesenden Richter nicht einmal, wenn eine Rasse im Ehrenring steht, wer der Züchter oder Besitzer dieser Rasse ist, geschweige aus welcher Zucht er kommt! Es zählt nur der Hund – aber das ist ja in den Augen der Betrachter nur subjektiv! Der Eigene hat gegen einen Hund aus der Zucht eines Funktionärs oder Züchters „verloren“, der zum Teil noch nicht einmal anwesend ist! Solche Gedanken und noch schlimmer: solche Äußerungen in der Öffentlichkeit, schüren das Feuer, das die beste Motivation schnell zum Ersticken bringt! Der Neidfaktor, der im Grunde selbst nur schadet, schadet im Endeffekt dem Ansehen aller Beteiligten und Unbeteiligten! – Und das ist mehr als Schade – es ist schändlich!

Conchita auf der Flucht


Conchita auf der Flucht
Chihuahua-Hündin lebte ein Jahr lang unerkannt in Italien
TASSO vermittelte sie zurück
 
Es sollte ein Traumurlaub werden, doch es kam anders: Kaum war Thekla Saalmann mit Ehemann, zwei Kindern und Chihuahua-Hündin Cortita im Ferienhaus am Gardasee eingetroffen, stürzte sich ein großer Hund auf den winzigen Vierbeiner. "Ich bin aus dem Haus gerannt und wollte Cortita beschützen", erzählt Thekla Saalmann. "Doch die war schon in Panik weg gerannt und auch nach stundelangem Suchen nicht auffindbar."

Wie die gebürtige Dessauerin mit Wohnsitz im baden-württembergischen Hohenstein weiter berichtet, habe die Ferienhausbesitzerin sofort Suchplakate drucken lassen, die Gemeinde und die Polizei informiert. Ohne Erfolg. "Ich legte meine Shirts an ruhigen Stellen aus, in der Hoffnung, dass der Hund den Geruch erkennt. Aber Cortita kam nicht, und niemand hatte sie gesehen. Es war schrecklich." Nach einer Woche reisten die Saalmanns ab – ohne Cortita.

Zurück in Deutschland, informierte Thekla Saalmann TASSO, denn Cortita ist gechipt und bei der Tierschutzorganisation registriert. Aber auch TASSO konnte zunächst nicht helfen, die Chihuahua-Hündin blieb in Italien verschollen. Bis Ende August 2010, genau ein Jahr nach ihrem Verschwinden: "Ich hatte auf meinem Anrufbeantworter eine Nachricht von TASSO, dass man Cortita gefunden habe", erzählt die 33-Jährige. "Ich habe sofort zurückgerufen, und man sagte mir, dass sie in Bozen in Südtirol gefunden wurde. Sie lebte seit drei Tagen bei einer Pflegefamilie. Die Leute hatten sie dort in einem Freibad gefunden, wo sie herum irrte." Eine Tierärztin habe den Hund untersucht und den Chip mit einem Scanner ausgelesen. Die Anfrage bei TASSO führte schließlich zu Thekla Saalmann als eingetragene Besitzerin. "Mit einer Freundin bin ich natürlich sofort nach Italien gefahren und konnte Cortita dort endlich wieder in den Arm nehmen."

Thekla Saalmanns Fazit: "Wenn ein Hund gechipt und bei TASSO registriert ist, sollte man bei seinem Verschwinden die Hoffnung nicht aufgeben. Selbst ein so kleiner Hund wie meine Cortita hat es geschafft, ein Jahr lang in Italien zu überleben!"
© Copyright TASSO e.V.

Allein das Herz entscheidet


Allein das Herz entscheidet………….!

Das Schild stand am Rande des alten Bauernhofs und die Worte waren in großen bunten Lettern  daraufgeschrieben: Welpen zu verkaufen.

Jamie bemerkte es gleich morgens, als er zur Schule ging und den ganzen Tag über schweiften seine Gedanken ab: Ein Hund! Ein Hund, den er lieb haben und dem er all seine Träume erzählen konnte. Wäre das schön...!

Der Bauer lächelte ihn an: „Sieh dir die Welpen ruhig an sagte er und deutete auf ein Strohlager. Acht Hundebabys tollten dort umher - eines jedoch saß abseits, es bewegte sich kaum und hielt den Kopf gesenkt.
„Sie kosten 80 Peso. Nur der da hinten nicht - der ist verkrüppelt!

Jamie beobachtete den ausgelassenen Haufen - dann ging hinüber zu dem einsamen kleinen Hund: „Den möchte ich haben“, sagte er leise. „Genügen sieben Peso als Anzahlung?“

Der Bauer schüttelte den Kopf: „Den Krüppel“? Wenn du willst, schenke ich ihn dir.“
Jamie hörte den Satz und es war, als schnitt ein Messer in sein Herz: „Dieser Hund ist jeden Centavo wert“, sagte er. „Ich werde ihn ‚Perfecto‘ nennen, denn für mich ist er vollkommen und genauso viel wert wie die anderen. Ich gebe Ihnen sieben Peso — jede Woche bringe ich einen weiteren vorbei, bis er abgezahlt ist.“ „Aber dieser Hund wird nie laufen“, setzte der Bauer an, doch da hob Jamie nur sein Hosenbein.
Er hob es, bis die schreckliche Deformation sichtbar wurde, die Metallschiene, die sein Bein stützte. „Ich selbst", sagte der Junge, „kann auch nicht gut rennen und der Hund wird jemanden brauchen, der ihn versteht…..“

Die Geschichte von Jamie und Perfecto — eine Geschichte, die eigentlich unspektakulär ist - ging durch viele Zeitungen und das Internet.
Sie rührte Millionen und führte zu einer der größten inoffiziellen Spendenaktionen.
Inzwischen hat der Junge zwei Operationen hinter sich, außer ein paar Narben werden keine Spuren seiner Behinderung bleiben:
„Ich habe Glück“, sagte Jamie kürzlich in ein Interview. „Nicht nur, weil ich jetzt zum ersten Mal spielen kann wie alle anderen Kinder. Sondern weil ich einen Freund habe — einen Freund, der mich nie zurückgelassen hat und mich nie allein vorausschickte. Er lief in immer nur so schnell, wie ich auch laufen konnte — er zeigte mir, dass das Herz entscheidet.“

Mit den verbleibenden Geldern soll in Jamies Namen jetzt ei­ne Stiftung gegründet werden. Die einzige Stiftung, die behinderte Kinder mit behinderten Tieren zu­sammenbringt — und ihnen das gibt, was sie am meisten brau­chen: bedingungslose Liebe...!

Ein ideales Geschenk für sich selbst, liebe Freunde oder Verwandte! „Ein Foto und seine Geschichte“ Band 2   Im Großformat 24,5 x 33 cm zum Preis von 19,95 € Hotline: 01805/070807 (o,12 € / Min. oder im Buchhandel Bestellnr.: 166 606
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